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Appenzeller Sennenhunde vom Appenzeller Geläut

MarcoKopfleiste

IAm 9.6.16 um 4 Uhr kam Welpe Nr. 1 zur Welt. Er war sehr lebendig und verlangte lautstark nach seiner Mahlzeit. Eine halbe Stunde später kam ein zweiter Welpe, voll ausgebildet aber tot zur Welt. Annika kümmerte sich sehr um ihn. Leider vergebens. Bis 7 Uhr tat sich nichts mehr. Annika animierte den toten Welpen, der Erstgeborene probierte sämtliche Zitzen aus ohne zu platzen. Nach telefonischer Beratung mit einer Freundin rief ich die Tierklinik an und war um 7.30 Uhr dort. Auf dem Parkplatz stellte ich fest, dass Annika zwischenzeitlich einen weiteren Welpen - tot, aber voll ausgebildet - geworfen hatte. Beide Welpen kamen tot zur Welt. Die Röntgenaufnahme zeigte, dass noch ein Welpe im Bauch war. Trotz Wehenspritze tat sich nichts. Annika kümmerte sich im Auto rührend um den Ältesten, der trotz der Aufregung immer noch trinken konnte.  Der Ultraschall zeigte, dass der letzte Welpe noch lebte und das Herz kräftig schlug. Um 10.30 Uhr entschieden wir uns für den Kaiserschnitt. Es bestand die Gefahr, dass der Welpe sonst sterben würde. Um 12.30 Uhr war alles überstanden und ich fuhr mit den beiden Welpen und Annika nach Hause.

Von solchen  Geburtskomplikationen hört man immer nur von anderen Hunden. Ich bin froh, dass Annika noch lebt, auch wenn sie in der nächsten Zeit den Kragen tragen muss. Momentan liegt sie erschöpft in der Welpenkiste, nachdem beide Welpen sich rund getrunken haben.

Es haben sich sehr viele Interessenten für die Welpen gemeldet. Ich hätte den meisten davon gerne einen Welpen gegeben, hatte aber schon Angst davor, wem ich absagen muss. Die Entscheidung wurde mir abgenommen. Von weiteren Anfragen bitte ich abzusehen. Das war voraussichtlich mein letzter Wurf.

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Am 10.6.16 kam die Familie zu Besuch und wurde von Annika begeistert begrüßt. Da sie ihre Welpen in guter Obhut wusste, forderte sie mich zu einem Spaziergang auf. Auf dem Rückweg hatte sie es allerdings sehr eilig, wieder zu den Welpen zu kommen. Nachdem ein Welpensitter zur Verfügung stand, kam sie sogar zeitweise zu uns auf die Terrasse. Die Welpen gedeihen prächtig. Montag abend habe ich den Rüden dreimal gewogen, da ich die Gewichtszunahme nicht geglaubt habe.

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Auf der Nase erscheinen schwarze Punkte, die jeden Tag mehr werden und sich miteinander verbinden. Am 18.6.  blitzten die Augen des Rüden beim Fotografieren. Tatsächlich - sie sind etwas geöffnet. Die Hündin zeigt am nächsten Tag  nur eine Spaltöffnung. Die Größenunterschiede zur Geburt sind enorm. Der Appetit auch.

Wenn ich die Welpen bei mir habe, leckt  Annika sie fürsorglich ab. Was zur Folge hat, dass sich der Welpenurin auf meine Hose entlädt. Oma Mira ist sehr bedrückt, dass Annika sie nicht in die Nähe des Wurfzimmers lässt. Mittlerweile geht Annika mit mir und Mira nach draussen und einige hundert Meter weit weg. Dann dreht sie jedoch um und rennt nach Hause. An der Haustüre wartet sie auf mich.   

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Zum Glück heilt alles gut. Die Fäden sind entfernt. Am Abend besteht Annika darauf, dass ich zu ihr in die  Wurfkiste steige. Dann kuschelt sie sich an mich und ist sichtlich stolz auf ihre Welpen.

Am 18.6. stellte ich beim Fotografieren fest, dass die Augen sich öffnen. Ca. ab dem 23.6. begannen sich die Welpen hochzustemmen. Inzwischen laufen sie schon ganz gut. Die ursprünglich fleischfarbenen Nasen haben sich kontinuierlich schwarz gefärbt und zeigen nur noch kleine fleischfarbene Flecken. Die Welpen legen gewichtsmässig stark zu. Seit ein paar Tagen ist auch Oma Mira aktiv. Leider kann ich beide nicht zusammen zu den Welpen lassen, da es Streit über die Erziehungsmassnahmen gibt. Annika geht nur noch zum Säugen in die Wurfbox. Sie will zwar immer wieder nach den Welpen sehen, begnügt sich aber mit einem kontrollierenden Blick über die Seitenwand. Seit dem 4.7. spürt man die Zähnchen, es schmerzt wohl etwas beim Säugen. Oma Mira liegt mit Begeisterung stundenlang in der Wurfkiste und die Welpen kuscheln eng bei ihr. Ich muss sie nachdrücklich auffordern, das Welpenzimmer zu verlassen, damit Mutter Annika die Welpen besuchen kann. Sie protestiert dann lautstark vor der Türe. Schliesslich hat sie ihrer Meinung nach viel mehr Erfahrung als Tochter Annika.
Die ersten Besucher waren schon da und durften nach dem Händewaschen die Welpen streicheln. Natürlich erst nachdem Annika gebührend gelobt wurde. Da es bei uns ruhig ist, laufen auch gelegentlich Geräusch-CD`s. Ab der 5.Woche werden die Welpen die Welt ausserhalb des Welpenzimmers erkunden dürfen. Die Welpenkiste wird ihnen schon zu klein.

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